SPD Unterbezirk Mühldorf am Inn

Landtagskandidat Günter Zellner zum Thema Rente

Veröffentlicht am 31.01.2013 in Unterbezirk

Der Begriff Rente bezeichnet nichts anderes als die Versorgung der Älteren in der Gesellschaft. Günter Zellner nannte als „erstes Ziel“ einer sozialdemokratischen Regierung die Abschaffung der Ressorts die damit beschäftigt sind, positiv klingende Namen für Gesetze zu erfinden, die etwas völlig anderes aussagen. 

Den Besuchern des Neujahrsempfangs in Kraiburg stellte sich Günter Zellner mit dem Hinweis vor, seine Kandidatur für den Landtag sei bereits seine Dritte, und bekanntlich sind aller guten Dinge drei. Wenn man seinen Ausführungen folgte, dann kann man nur hoffen, dass Leute mit diesem Fachwissen und der Kompetenz in sozial-gerechten Arbeitnehmerfragen den Einzug in den bayerischen Landtag schaffen.

Der Begriff Rente bezeichnet nichts anderes als die Versorgung der Älteren in der Gesellschaft. Günter Zellner nannte als „erstes Ziel“ einer sozialdemokratischen Regierung die Abschaffung der Ressorts die damit beschäftigt sind, positiv klingende Namen für Gesetze zu erfinden, die etwas völlig anderes aussagen. Das gab er Annette Heidrich der Bundestagskandidatin der SPD mit auf den Weg. Das beste Beispiel sei das Lebensleistungsanerkennungsgesetz das nichts anderes heißt als „Grundsicherung im Alter“. Keine noch so schönen Worte können über Tatsachen hinweg täuschen. Zellner nannte die Zahlen für die Durchschnittsrenten im Landkreis Mühldorf:  Frauen  480 Euro, Männer  950 Euro  -  Stand 2011. Bemerkenswert auch, die Renten in Bayern liegen unter dem Deutschlanddurchschnitt.

Der Landkreis Mühldorf ist kein Hochlohnlandkreis, mit Schuld daran sind auch die prekären Beschäftigungen die unseren Landkreis belasten. 1820 Leiharbeiter sind hier beschäftigt, 11000 Minijobber gibt es, 700 Haushalte gehören zu den Aufstockern, das heißt, der Verdienst allein reicht nicht zum Leben und belastet den Landkreis mit 1,2 Mio. Euro jährlich. Deshalb fordert die SPD immer wieder gleichen Lohn für gleiche Arbeit, ein Verdienst muss zum Leben reichen.

Günter Zellner beendete seinen Vortrag mit der Antwort auf die Frage, das die SPD auch nichts anders machen kann: „Nach 60 Jahren CSU Regierung sollten wir es doch einmal probieren können – Veränderungen haben noch niemanden geschadet.“

 

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