Volles Haus in Waldkraiburg - Fastenpredigt begeistert

Veröffentlicht am 13.03.2016 in Ortsverein
+ + + Das neue Loge der Stadt - das Stadtwappen? - mutmaßt Hartmuth Lang + + +
 
Kommunalpolitik(er) auf dem Prüfstand
bei der Fastenrede der SPD ging es hoch her
 
+ + + Nehmt nicht alles gar zu ernst, zeigt Humor und Heiterkeit + + +
 
+ + + CSU, UWG und SPD wurden nicht verschont + + +
 
+ + + ob der Schulbesuch nun kostenlos oder umsonst war + + +
 
 

Nachdem nun endlich ein Nachholtermin gefunden wurde, waren die Erwartungen hoch, an die Fastenrede im voll besetzten Zappesaal.

Sonntag, 13, März 2016, 18 Uhr – Jo Werner empfing die Gäste mit Countrymusik und begleitete den ganzen Abend musikalisch. Zur Begrüßung hatte sich der SPD Ortsverein eine etwas andere Art des Empfangs einfallen lassen. OV Vorsitzender Bernd Wegmann, 2. Bürgermeister Richard Fischer, stellv, Vorsitzende Martina Arnusch-Haselwarter, die Vorstandsmitglieder Anni Will und Ursula Fischer sowie Fraktionsvorsitzende Susi Engelmann begrüßten die Anwesenden gesanglich mit einer um getexteten Version von „Alle Vögel sind schon da“. So fing es lustig an, ohne langwierige Begrüßungsarien, und alle fühlten sich herzlich willkommen. Wie z.B. Bürgermeister Robert Pötzsch mit Frau, 3. Bürgermeisterin Inge Schnabl, die Stadträte Christine Blaschek, Reinhard Babiak, Franz Belkot, die Kreisräte Gottfried Kirmeier und Alexander Will und viele mehr.

Einen ihrer großartigen Auftritte hatten die Hexen der Rauhnachtsfürsten. Sie zogen durch den Saal, während eine auf sie zugeschnittene Geschichte vorgelesen wurde. Letztendlich nahmen sie Hartmuth Lang in ihre Mitte und zogen und schoben ihn zur Bühne.

Da stand er nun, hatte sich ein ganzes Jahr darauf vorbereitet und nahm die Kommunalpolitik aufs Korn. CSU, UWG und SPD wurden nicht verschont, wie auch manch langfristiges Projekt (Kreisverkehr), die schwierige finanzielle Lage der Stadt und auch die Nachbargemeinden hatte Hartmuth Lang im Blick. So stellte er fest, dass die Stadt nach dem Weggang von Pfarrer Martin Garmeier nun faktisch „geistlos“ sei, und sich die Verwaltung und die CSU nach den verpassten Schulgebührenerhöhungen nun fragen muss, ob der Schulbesuch für die Nachbarorte nun kostenlos oder umsonst war. Aber wenigstens beim Faschingsumzug waren wieder alle Parteien anwesend, was in den Monaten davor sehr selten vorkam. Das veranlasste Hartmuth Lang zur Frage ob die SPD Mitglieder jetzt in das Alter kommen, wo sie sich nach Sonnenuntergang nicht mehr allein auf die Straße trauen. Aber zurück zum Faschingsumzug. Dort trat die SPD als Bautrupp in Erscheinung, während die UWG den Kreisverkehr als Pylonen markierten. Da war es nur logisch nachzufragen, wann die von den Bauarbeitern aufgestellten Pylonen denn wieder abgeholt werden und woanders eingesetzt werden können. Auch für die schwere Finanzkrise der Stadt gab es gleich eine Lösung. Durch den Verkauf von Pannini Bildern mit den Stadträten darauf könnte man völlig neue Einnahmen erschließen. Die Vision von tauschenden Waldkraiburgern am Wochenmarkt konnten sich alle gut vorstellen.

Natürlich war die Tiefgarage mit im Programm, denn dort muss man aufpassen, damit man noch einen Parkplatz finden kann, zwischen all den stützenden Bäumen. Außerdem sei die Waldbrandgefahr an heißen Sommertagen in der Tiefgarage sehr hoch. Aber auch die CSU musste einiges einstecken, so meinte Hartmuth Lang eine tiefe Depression innerhalb der Partei aus zu machen. Beim CSU Ball hatte Vorsitzende Charlotte Konrad erst alle anwesenden CSU Mitglieder, Funktionsträger, der CSU nahestehenden Personen begrüßt, bevor endlich Bürgermeister Robert Pötzsch an der Reihe war. Dem Gerücht, dass Robert Pötzsch zum Oberbürgermeister befördert werden soll, damit 3. Bürgermeisterin Inge Schnabl endlich die heiß ersehnte Stelle als 2. Bürgermeisterin einnehmen kann, misst Hartmuth Lang keine große Bedeutung zu. Wichtiger schein zu sein, die Ausgaben der Stadt zurück zu fahren, damit wir nicht am Ende von Griechenland eingemeindet werden.

Man könnte noch viele Höhepunkte der Fastenrede nennen, denn als Vorlagengeber machten sich die Kommunalpolitiker und das Stadtgeschehen sehr gut. Kurz um es war ein gelungener Abend, die Speisekarte der Fam. Zappe bot eine große Auswahl, Jo Werner spielte wie immer großartig und wie hieß es so schön im Eingangslied:

„Nehmt nicht alles gar zu ernst, zeigt Humor und Heiterkeit.“

weitere Infos auf InnSalzach24.de

 

 
 

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